IN
THE LODGE: INVERLAIR LODGE
Wie
sich mittlerweile herumgesprochen hat, bildete ein besonderer
ort in Schottland die inspirationsquelle für den Ort
in der serie NUMMER 6: Inverlair Lodge.
Im
jahr 1941 wurde das anwesen von der britischen SOE - Special
Operations Executive - beschlagnahmt und mit der eher gespenstischen
deckbezeichnung "No. 6 Special Workshop School" versehen.
George Markstein,
skriptredakteur bei NUMMER 6, hörte von dem ort erstmals
während seiner journalistischen arbeit im krieg. Ohne dieses
ereignis wäre sein entwurf für NUMMER 6 vermutlich völlig
anders ausgefallen.
Aufgrund
seiner abgeschiedenen lage in Schottland findet man Inverlair
Lodge nicht so leicht. Das anwesen wurde im 18. jahrhundert errichtet,
in den jahrzehnten danach kam es immer wieder zu an- und umbauten.
Seine geschichte erzählt von einer geheimen einrichtung für
spione und agenten in kriegszeiten, durch die verhindert werden
sollte, dass deren identitäten aufgedeckt wurden. Wer sich
vom geheimdienst zurückziehen wollte, dem wurde dort ein
"leben" ermöglicht. Auf diese weise wurde das besondere
wissen vor dem durchsickern an die öffentlichkeit geschützt
oder, noch gravierender, dass es einer feindlichen macht in die
hände fiel. Aus der Lodge entwickelte sich ein lager
für risikopersonen und ein gesicherter hafen für spione
und agenten, die auf freiem fuß mit vergeltung zu rechnen
gehabt hätten.

EINE
QUELLE DER INFORMATION: G. MACKLIN, S. TWIGGE, E. HAMPSHIRE
"BRITISH INTELLIGENCE - SECRETS, SPIES AND SOURCES"
PUBLISHED BY
THE NATIONAL ARCHIVES 2008
Als
die SOE Inverlair Loge im Zweiten Weltkrieg betrieb, hatten alle
türen nummern, und es gab auch eine arrestzelle. Ausbruchsversuche
wurden von bewaffneten wachen verhindert. Auf der "haben-seite"
verzeichnete das etablissement auch ein eigenes unterhaltungsprogramm
und einen angenehmen aufenthalt. In seinem buch "MI5"
schrieb das parlamentsmitglied Rupert Allison: "Die SOE
hatte ständig mit sicherheitsproblemen zu schaffen und kam
letztlich auf die 'zwischenlagerung' in Inverlair in Schottland,
wo man die fehlschläge isolierte." Damit meinte
er agenten, die ihre ausbildung, jedoch keine abschlussprüfung
gemacht hatten, obwohl man den ort während des krieges auch
als trainingsbasis für operationen benutzte.
Scotland
on Sunday berichtete im jahr 2008: "Jüngst offengelegte
geheime regierungsakten hatten gezeigt, dass ein anwesen im entfernt
gelegenen hochland während des Zweiten Weltkrieges die herberge
für britische spione gewesen war, die die in sie gelegten
erwartungen nicht erfüllt hatten. Was nichts anderes hieß,
als dass sie mehr eine bedrohung für die heimat als für
Hitler darstellten." Und mehr sogar, die autoren des
buches "British Intelligence" behaupten, die
in Inverlair internierten seien im allgemeinen ausländer
gewesen. Obwohl sie einigermaßen komfortabel lebten, tagsüber
sogar unter die örtliche bevölkerung gehen konnten,
bedeutete die lage natürlich frust für sie."
Ein sprecher des Nationalarchivs, quelle des buches, sagte, die
kriegsepisode sei eine von mehreren missionen gewesen, die bis
heute der öffentlichkeit vorenthalten wurden.
Heutzutage
liegt Inverlair Lodge friedlich in einem 30 morgen großen
areal mit gärten, weiden und waldland, dazu das gelände
eines ehemaligen tennisplatzes, der vielleicht von den damaligen
insassen benutzt worden ist. 2008/2009 wurde von immobilienhändlern
angeblich ein grundstückswert von über einer million
Pfund angegeben.
Dieser
beitrag stammt aus "Escape For Six", herausgegeben von
Karen und Roger Langley; erschienen im SIX OF ONE mitgliedermagazin
Contact Imminent sommer/herbst 2010. Übersetzung von
Arno Baumgärtel
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QUELLE:
MAPS.GOOGLE
The
above article describes one special place located in Scotland:
Inverlair Lodge. It was originally built in the 18th
century and used during WW II as a "cooler" camp for
British - and, as is said - foreign nation spies in order to keep
their knowledge protected from an enemy. Its inmates were kept
guarded and were living quite comfortably in it but weren't allowed
to leave except for the neighbouring cottages. George
Markstein came across it when he was working as a journalist
during and after the war. It was this knowledge that eventually
led to the development of the Village and the PRISONER series
as a whole.
The
article appeared in "Escape For Six", a supplement of
the SIX OF ONE member magazine Contact Imminent of summer/autumn
2010, edited by Karen and Roger Langley.

ONE
SOURCE OF INFORMATION: G. MACKLIN, S. TWIGGE, E. HAMPSHIRE
"BRITISH INTELLIGENCE - SECRETS, SPIES AND SOURCES"
PUBLISHED BY
THE NATIONAL ARCHIVES 2008
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