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The Prisoner Nummer 6 Serien
gehören zum bodensatz des fernsehens, omnipräsent und so unendlich
wie das medium selbst. Die wenigsten kratzen auch nur an der unterseite
unserer aufmerksamkeitsschwelle. Fantastisches
fernsehen
FEEDBACK |
Noch die schwächste episode zehrt davon, was eine deutsche serie kaum je so auf lager hat. Zu abgehoben für den halbwegs desinteressierten breiten serienkonsens, aber genau richtig für spezialisten wegen 1.
der Idee, Bis auf drei ausnahmen immer identisch, erzählt der trailer in schneller szenenfolge nur durch bilder die vorgeschichte. Das beste, was auf dem sektor made for television hervorgebracht wurde. "Herzlichen Glückwunsch" und "Die Ankunft" kommen teilweise ohne jeden dialog aus. Unvorstellbar für die gängige schwatzhafte serienware, die ohne das wort nicht existiert, und an der alles, nicht nur talk cheap ist.
Ron Grainers irgendwie elegisches wie treibendes PRISONER-thema blieb im gedächtnis und ist mit den jahren kein bisschen gealtert. Nachdem der soundtrack früher nur schwer zu bekommen war, hat sich das durch den verkauf der rechte an der serie inzwischen geändert und man findet ihn im original auf guten samplern.
Noch nach
jahren blieb bei den meisten die erinnerung wenigstens an ein detail:
ein weißer ballon, der aus dem meer steigt und über land oder
see driftet: "Rover".
Der wachhund des Ortes paralysiert und fängt flüchtende wieder
ein. Eigentlich ein lachhafter spezialeffekt, aber ein exotischer blickfang
für die ganze show, popularisierte er die wieder zu ehren gekommene
60er-erfindung der lava-lampe als Rover-minireplikat. Neben dem
Ort selbst bestimmt die garderobe der bewohner die szenerie. Gelb, rot,
grün und weiß gestreift sind pullover und sonnenschirme, die
baldachine der minitaxis. Das knallbunt kontrastiert auffallend zum klassizismus
der architektur.
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Das existenzialistische schwarz dagegen ist Nummer Sechs zugeordnet, obwohl auch Nummer Zwei in der regel schwarz trägt, mit weißem schal. Er hat immer ein schwarzes jackett an, die säume weiß eingefasst. Seinen eigenen schwarzen anzug erhält er einmal anlässlich der karnevalsveranstaltung zurück, als kostüm. Beim zweiten mal in "Demaskierung" mit den Worten: "Wir dachten, sie würden sich besser fühlen als sie selbst." "The Schizoid Man" nutzt das farbenspiel genial aus: Nummer Sechs wird mit einem double konfrontiert. Letztlich sollen ihm zweifel an seiner identität kommen. Das double - in den worten von Nummer Sechs "the economy pack" - trägt ein weißes jacket, schwarzgesäumt. Diese doppelung impliziert unter anderem die wahre nähe von Nummer Sechs zu seinen gegnern (mehr über die kleidung in NUMMER 6...). |
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"Wir sehen uns!" oder L'année dernière au Village · The Prisoner · Nummer 6 | |||
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