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Sicherheitshinweis:
Lassen Sie Ihren Browser nicht unbeaufsichtigt.
Diese website benutzt javascript zur navigation. Wenn
dieses feature in Ihrem browser deaktiviert ist, funktionieren die
klappmenüs nicht und das seitenlayout leidet darunter. Alternativ
können Sie die textlinks
benutzen. Außerdem wird ein iframe zur einbindung der fotogalerie
sowie für die "Tally Ho NEWS" verwendet. Ansonsten
stellt diese website keine bedrohlichen features bereit, es sei
denn, sie wurde komplett gehackt und gefälscht nachgebaut.
Leider existieren inzwischen fiese exploits, die die übliche
javascript-implementierung zur manipulation ausnutzen können,
dafür reicht der bloße besuch einer präparierten
website aus. Bedenken
Sie: Ein hundertprozentig sicheres surfen im internet gibt es nicht.
Getestet
und okay auf Mozilla Firefox, Opera und Chrome
sowie demInternet Explorer in version 6. In den neuen
versionen 7 und 8 zeigt dieses vergeigte stück browsersoftware
die seiten in einer sehr gewöhnungsbedürftigen schriftstärke
an, die mit der originalen "Verdana" nicht viel
zu tun hat. Ich bitte das zu berücksichtigen. Benutzen Sie
endlich einen anderen browser! Optimale bildschirmeinstellung bei
1024x768 pixel, größere einstellungen führen zu
kaum lesbaren bildunterschriften und bringen kaum einen nutzbaren
effekt.
Der
Firefox reagiert auf der einen oder anderen seite evtl. sehr
träge. Opera zeigt den inhalt von eingebetteten ebenen
gegenüber anderen browsern leicht verschoben an. Benutzer von
Googles Chrome mögen zur kenntnis nehmen, dass dieser
browser zwar rasend schnell arbeitet, in der standardeinstellung
aber auch andauernd alle möglichen daten über die surf-
und nutzungsgewohnheiten nach hause funkt. Ob sich das alles und
wenn ja wie abstellen lässt, kann ich nicht sagen. Inzwischen
gibt es für Chrome eine alternative: SRWare Iron
basiert auf dem gleichen offenen quelltext Chromium,
gibt sich datenschutztechnisch aber weitaus diskreter. Mehr darüber
auf der website des herstellers SRWare.
Aktuell ist zzt. die version 4.0.280. Updates müssen noch manuell
erledigt werden.
*
Einfallstor für schadsoftware - der browser:
Dazu aus der computerzeitschrift c't 12/2009, seite 87:
"Der
vermutlich wichtigste tipp ist, den Internet Explorer außer
etwa zur verwaltung der Microsoft-updates in einer dunklen ecke
verstauben zu lassen und stattdessen eine der zahlreichen alternativen
wie Firefox, Opera, Safari oder Chrome zu benutzen."
Der
Internet Explorer hat sich durch seine tiefe verankerung im betriebssystem
als hochgradiges sicherheitsrisiko erwiesen. Microsoft selbst kommt
mit dem stopfen von sicherheitslücken kaum noch nach. Dies
resultiert vor allem aus der MS-eigenen Active-X-technologie.
Die benutzung dieses browsers kann definitiv nur noch beim
besuch der Windows-updateseite empfohlen werden! Alle anderen modernen
browser sind sicherer und besser! Wer vom IE nicht lassen möchte,
sollte sich den IE-Controller besorgen, den die fachzeitzeitschrift
c't Magazin für Computertechnik entwickelt hat. Auf
der c't-website kann man auch einen browser-check durchführen
und mehr u.a. über Active-X erfahren.
*
Nachdenken: Den besten schutz beim surfen bietet der eigene
grips. D.h vor allem: Nicht auf alles klicken, was bunt blinkt oder
sich wichtigtuerisch als popup-fenster in den vordergrund drängelt
und/oder nach Windows-systemmeldung bedeutsam aussieht! Das gilt
besonders für email-attachments. Ungefragt oder unverlangt
zugesandte dateien löscht man unbesehen und fragt beim vermeintlichen
absender nach, ob sie wirklich von ihm stammen. In den meisten fällen
dürften die absenderadressen gefälscht bzw. von irgendwoher
gestohlen sein.
* Updates und patches: Das betriebssystem sowie den browser
mit den neuesten sicherheits-updates und patches ausstatten.
* Nach allgemeiner experteneinschätzung ist die unter WinXP
(mit SP 2 oder 3) und Vista Win7 standardmäßig
aktivierte Personal- oder desktop-firewall völlig
ausreichend, um unerwünschten eingehenden datenverkehr zu unterbinden
(mehr dazu in heft 12/2009 sowie erneut 05/2010 der zeitschrift
c't, s. 86f). Win2K-Benutzer können ruhig zu einem kostenlosen
produkt greifen, um dieses ergebnis zu erzielen.
Firewalls sind eine zweischneidige sache und können unerfahrene
anwender/innen in trügerischer sicherheit wiegen, ja zur leichtsinnigkeit
verleiten, meistens verwirren sie aber nur mit aufpoppenden meldungen,
die selbst erfahrene anwender nicht immer zu deuten wissen. Die
konfiguration einer firewall, die auch ausgehenden traffic analysiert,
bedarf einiger aufmerksamkeit, damit sie richtig funktionieren kann.
*
Wer als privatsurfer nicht gleich eine firewall konfigurieren mag,
sollte unter Windows 2000 und XP generell nicht mit administratorenrechten
surfen, sondern sich dazu einen einfachen benutzer mit eingeschränkten
rechten anlegen. Das funktioniert unter XP aber nur mit der Professional-version.
Bei Vista und Windows 7 sorgt die die benutzerkontenkontrolle (UAC)
dafür, dass der "Administrator" standardmäßig
nicht alle rechte verfügt. Ob einem das wegklicken von meldungen
wie "Wollen Sie... zulassen?", "Fortfahren
mit...?" sicher genug ist, muss jede(r) selbst beurteilen.
*
Benutzer von Windows XP-Home können mit wenigen handgriffen
aus ihrer version eine (fast komplette) XP-Professional-version
herstellen, um angepasste sicherheitseinstellungen und eingeschränkte
benutzerkonten anzulegen. Wie das geht, findet man in c't 12/05
s. 148ff und 15/05 s. 50f.
Das arbeiten mit weniger rechten hat allerdings, je nach verwendeten
programmen und programmversionen, mitunter seltsame nebenwirkungen,
weil nach wie vor sehr viele hersteller von Windows-anwendungen
ihre software nicht darauf angepasst haben. So werden etwa persönliche
programmeinstellungen nicht permanent gespeichert, weil die zuständige
datei von minderberechtigten anwendern nicht geändert werden
darf oder die updatefunktionen sind außer betrieb.
Der praxistipp lautet in diesem fall: Richten Sie einen einfachen
"benutzer" für das surfen im internet ein, dieser
braucht im regelfall nur die gewalt über den browser und die
installierten plug-ins; dazu evtl. ein schreibprogramm für
die schnelle notiz zwischendurch sowie einen mediaplayer. Alles
andere ist beim surfen entbehrlich! - Nur muss man sich selbst danach
verhalten und entsprechen ab- und wieder anmelden.
*
Windows 98/ME oder älter sollten für das internetsurfen
nicht verwendet werden, und wenn, nur mit aktivierter firewall.
*
Die meisten websites benutzen heute javascript. Leider mehren
sich die berichte über schädliche anwendungen, die per
javascript beim bloßen ansurfen einer website nachgeladen
werden, da javascript grundsätzlich immer vom browser ausgeführt
wird. Auch Windows Active-X ist eine echte bedrohung im verbund
mit der benutzung des IE ist. Bei benutzung eines anderen browsers
hat man zumindest diese sorge nicht. Ein popup-blocker ist sinnvoll
und nervenschonend.
Grundsätzlich
kann man javascript zwar in jedem browser und beim besuch
auf dubiosen websites ausschalten. Man muss sich aber darüber
klar sein, dass das internet dann zwar noch "inter", aber
nicht mehr aktiv ist und die meisten websites kaum benutzbar sind.
Benutzer des Firefox können die erweiterung NoScript
installieren. Die blockiert zunächst alle aktiven inhalte und
gibt per whitelist javascript sowie flashanimationen frei; im übrigen
auch nur temporär. NoScript ist ein durchaus sinnvolles tool,
unbedarfte benutzer sind aber vermutlich wegen der auch hier ständig
aufpoppenden meldungen überfordert. Darum kann es hier nur
heißen: augen auf, gehirn einschalten!
Bei der diskussion um die browsersicherheit leicht übersehen
wird, dass auch der Adobe Acrobat bzw. der Adobe (Acrobat)
Reader javascript beherrschen und externe anwendungen in
PDF-dokumenten nachladen und starten können! Geschätzte
95 prozent alle user brauchen jedoch für ihre PDFs überhaupt
kein javascript, also sollte es dort grundsätzlich
ausgeschaltet sein. Doch obacht: Nach software-updates die einstellungen
kontrollieren! Beim Acrobat ist javascript meistens still und heimlich
wieder aktiv.
Im internet sind weitere PDF-tools, bloße reader und bearbeitungsprogramme,
verfügbar, und das überdies weniger aufgeblasen als die
heutige Adobe-softeware, z.b. Foxit Reader sowie PDF Xchange
Viewer von Tracker Software. Ersterer ist freeware, leider aber
eher behäbig. Vom zweiten gibt es eine free- sowie eine professionalversion
gegen bezahlung, die in etwa dem teuren Adobe Acrobat gleicht. Die
freeversion reicht hier völlig aus und ist standardmäßig
erheblich besser ausgestattet als der Adobe Reader!
* Viele websites verwenden cookies, um besucher identifizieren
zu können, manche setzen das zulassen von cookies zwingend
voraus, ansonsten ist der besuch der seite unmöglich oder gewisse
funktionen sind deaktiviert. Moderne browser löschen auf wunsch
cookies beim beenden des programms, für bestimmte wichtige
websites kann man sie grundsätzlich zulassen, daher kann man
das setzen von cookies für die sitzung ruhig erlauben.
*
Einige aufregung gab es über sogenannte super-cookies.
Dahinter steckt ein feature des weit verbreiteten Adobe- (früher:
Macromedia) Flashplayers, der ungefragt und im prinzip ungehindert
dateien in ein verzeichnis schreibt, die ebenso wie normale text-cookies
besucher identifizieren können. Im unterschied zu den gewöhnlichen
cookies gibt es bisher keine routine, diese aufzuspüren und
automatisiert zu löschen. In dem pfad C:\Dokumente und Einstellungen\<benutzername>\Anwendungsdaten\Macromedia
werden auf einem standard Windows-2000- oder XP-system dateien mit
der endung *.sol abgelegt. Die bewirken unter anderem, dass beim
besuch einer YouTube-seite die lautstärke bei benutzung des
flashplayers immer auf dem gleichen level bleibt. Zwar kann man
den inhalt des gesamten verzeichnisses schadlos löschen, die
dateien werden jedoch immer wieder neu erstellt, wenn in den eigenschaften
des flashplayers nicht entsprechend alle berechtigungen desselben
abgeschaltet werden - nichts schwieriges, aber umständlich
und immer wieder zu erledigen. Das verzeichnis gegen schreibzugriffe
zu sperren, ist nicht möglich.
*
Wer viel surfend unterwegs ist, muss sein gesamtes system, d.h.
alle dateien regelmäßig am besten von zwei verschiedenen
virenscannern checken lassen.
*
Das setzt voraus, dass der virenscanner immer auf dem aktuellsten
stand ist, d.h. signaturdateien müssen regelmäßig,
je nach programmanbieter täglich oder sogar stündlich,
nachgeladen werden. Unterbleibt dies, nützt das beste programm
nichts. Auch kostenlose scanner tun hier gute dienste, teure programmsuiten
fallen dagegen in tests häufig durch.
*
Wer als Windows-anwender tatsächlich risikolos surfen will
und eine gewisse umgewöhnung nicht scheut, kann das kostenlos
erhältliche mini-linux-system Knoppix (links via Google)
direkt von CD bzw. DVD benutzen.
*
Die verbreitung von leistungsstarken prozessoren in verbindung mit
mehr als ausreichendem arbeitsspeicher (1 GB oder mehr) versetzt
einen heute in die lage, unter verwendung einer virtualisierungssoftware,
die verschiedene betriebssysteme beherbergen kann, ungefährdet
wie im reagenzglas mit testsoftware oder systemkonfigurationen zu
experimentieren, ohne dass der "eigentliche" rechner schaden
nimmt (es sei denn über ein gemeinsames verzeichnis zum leichtfertigen
dateiaustausch!). Bei bedarf wird die virtuelle maschine einfach
zurückgesetzt.
*
Zunehmend bedrohlicher wird die situation, je stärker sich
sogenannte "rootkits" verbreiten. Das sind programme,
die sich bestimmten Windows-prozessen entziehen und alles daran
setzen, auf dem wirtssystem möglichst unerkannt zu bleiben,
ja sogar firewalls und virenscanner außer betrieb setzen,
um spionagetätigkeiten nachzugehen oder etwa das befallene
system als unfreiwillige spam-schleuder zu missbrauchen.
Das horrorszenario von der unterwanderung eines PC-systems durch
einen rootkit-eindringling, der das wirtssystem im laufenden betrieb
in eine virtuelle maschine abschiebt und darunter - unbemerkt vom
arglosen benutzer, der nach wie vor seinen nunmehr kompromittierten
desktop zu sehen bekommt - seinen unlauteren tätigkeiten nachgeht,
ist mittlerweile im test als gangbar nachgewiesen worden (quelle:
heise newsletter).
Noch ist nicht völlig klar, wie die dinge sich entwickeln werden.
In der zeitschrift c't 02/2007, s. 86ff, wird sehr allgemeinverständlich
erklärt, was rootkits sind und wie sie funktionieren. Daneben
wird eine reihe analysetools, ihre stärken und schwächen,
vorgestellt (s. 90ff). Die gegenwärtigen (mitte Januar 2007)
favoriten der redakteure zur untersuchung bei verdacht sind demnach
- AVG Antirootkit
- F-Secure Blacklight
- Gmer sowie
- Rootkit Unhooker.
Manches dieser werkzeuge ist noch in der entwicklungsphase.
Und es ist ratsam, gleich mehrere einzusetzen, da keines dieser
tools alle schädlinge erkannt hat bzw. imstande war, sie unschädlich
zu machen. Im anschluss an eine solche therapie muss ein virenscanner
die nun sichtbaren bestandteile eines rootkits eliminieren.
*
Wer ein wenig computerwissen hat, sollte analysetools für den
fall der fälle zur hand haben:
- Die benutzung eines spione- und trojanerscanners ist heutzutage
fast noch bedeutsamer als die eines virenscanners. Wir empfehlen
SpyBot Search & Destroy. Benutzer von Windows 2000 finden
darin auch ein verzeichnis automatisch mit Windows startender anwendungen,
wofür es unter XP das programm MS-Config gibt. Auf der SPYBOT-homepage
gibt es auch den Run Alyzer, der (wie Autostarts,
s.u.) anwendungen und dienste anzeigt, die gewollt oder ungewollt
mit Windows gestartet werden. Das programm kann außerdem durch
booten des computers von außerhalb ein ruhendes Windows unter
die lupe nehmen und so rootkits aufspüren helfen.
- Zum checken verdächtiger dateien dient der FileAlyzer,
ebenfalls auf der SPYBOT-website im download erhältlich. Nützlich,
wenn man archivdateien wie ZIP per RAR per mail erhält, um
nachzusehen, was drinnen ist, da es sich um eine anwendung handeln
könnte.
- Welche
programme oder dienste zusammen mit Windows starten, erfährt
man durch Autostarts.
- Der Process Explorer sagt einem besser als der Windows-eigene
Taskmanager, welche programme und dienste während des betriebs
von Windows laufen, welche prozessorressourcen sie beanspruchen,
wohin ihre programmpfade führen und einiges mehr. Nachdem die
firma Sysinternals von Microsoft übernommen wurde, sind eine
ganze reihe von tools als "Sysinternals Suite" paketsammlung
herausgebracht worden; mehr bei Microsoft!
Die
tools sind unter den angegebenen namen auch einzeln leicht im internet
zu finden.
*
Als vorläufiges resümee bleibt:
Es ist nicht zu erwarten, dass es jemals das universalwerkzeug
gerade gegen solche schadsoftware geben wird und dass
es einiger arbeit und beschäftigung mit der materie bedarf,
um diese schädlinge aufzuspüren und wieder loszuwerden.
Vor allem, wenn online-banking- oder geschäftsdaten auf den
spiel stehen, dürften normalbenutzer bei konkretem verdacht
auf einen rootkit- oder auch einen "simplen" trojaner-befall
überfordert und somit besser beraten sein, das system mittels
eines sauberen und zeitnahen backups wiederherzustellen,
als eine womöglich aufwändige säuberung zu unternehmen.
Die verwendung eines aktuellen daten-backupsystems (kinderleicht
z.b. mit Acronis "True Image" oder Nortons "Ghost")
ist deshalb zu empfehlen!
* Regelmäßig erstellte backups der eigenen daten und
deren verwahrung außerhalb der festplatte sind nicht nur aus
diesem grund sinnvoll, sondern auch bei einem "normalen"
festplattencrash zu gebrauchen. Empfehlenswert ist ferner ein backup
der Windows-registry, der registierdatenbank, wohinein sich nahezu
jeder schädling einnistet, im sauberen zustand, versteht sich.
*
Ein solches backup umfasst sinvollerweise ein vollständig frisch
installiertes system, einschließlich aller gerade aktuellen
treiber und updates sowie der persönlich benötigten software
- idealerweise auf der systempartition (standardmäßig
C:\), jedoch ohne die eigenen variablen benutzerdateien und dokumente.
Diese sollten auf einer separaten datenpartition unterkommen (etwa
partition D:\).
* Auf dem laufenden zu bleiben, ist von vorteil. Darum sollte man
häufiger mal zu einer fachzeitschrift greifen. Auf beiliegenden
CDs erhält man zudem kosenlos(e) software, so auch die meisten
der o.g. tools:
- c't Magazin für Computertechnik (14-tägig),
www.heise.de/ct;
dort kann auch der Security Newsletter abonniert werden;
- PC-Welt (monatlich), www.pcwelt.de
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