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The Prisoner Nummer 6 Serien
gehören zum bodensatz des fernsehens, omnipräsent und so unendlich
wie das medium selbst. Die wenigsten kratzen auch nur an der unterseite
unserer aufmerksamkeitsschwelle. Fantastisches
fernsehen
FEEDBACK |
Wegen
seines schauspielerischen talentes holte Orson Welles ihn mitte der 50er
jahre für "Moby Dick" auch auf die theaterbühne. Später
war er der sinistre gaststar bzw. auch regisseur seines freundes Peter
Falk in einigen COLUMBO-episoden. Im vorspann der ursprünglich halbstündigen
serie GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE erfuhr man, dass der spezialagent
immer dann gerufen wurde, wenn heikle aufgaben für den auftraggeber,
"die NATO", zu erledigen waren. Nach über 50 folgen endete
im jahr 1967 McGoohans erste serie, die auch in Deutschland ein großer
erfolg war, wobei man hier, von ausnahmen abgesehen, nur die halbstündigen
episoden gesehen hatte. "Koroshi" und "Shinda Shima",
die beiden allerletzten episoden, liefen fast eine stunde, wurden in farbe
gedreht und auch in einer kinoversion ausgewertet. Eine der
meistgestellten fragen, ob Nummer Sechs nun John Drake sei, hat McGoohan
immer verneint. Gewisse parallelen sind kein zufall. Die figur selbst
legt dies nahe; und es ist bekannt, dass er selbst müde war, immer
dieselbe rolle abzugeben. Vorarbeiten für NUMMER 6 begannen
bereits zu DRAKE-zeiten. Auch das personal war zum teil identisch.
Sogar der DRAKE-titelsong von Johnny Rivers schien von zukünftigem
zu künden:
In
David Cronenbergs SCANNERS hatte er 1981 eine der eher raren memorablen
rollen. Als Dr. Ruth, erfinder eines medikaments, das telepathie hervorruft,
spielte er eine zwielichtige wissenschaftler-figur, aber doch auf seiten
der guten. Was zu ihm passt. |
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unverwechselbar
macht. McGoohan verfügt im grunde nur über einen blick, sein
gesicht immer kontrolliert. Vorausgesetzt, die inszenierung weiß
diesen markanten zug zu nutzen: Wenn er im vorspann von NUMMER 6
den dunklen gang zum büro seines chefs entlangmarschiert, zeigt die
einstellung sein gesicht mehrfach von schräg oberhalb. Sein blick
kommt von tief unten heraus; dabei den mund leicht verzogen, eine gewisse
(und wissende) grimmige entschlossenheit verbreitend. Hier ist die ikone:
"Nummer Sechs" ist Patrick McGoohan. Er kontrollierte alles
an der serie. Sie war sein ding. Für sie gingen er und die produktionscrew
durch psychische und physische qualen. Er hat alle überzeugt. Und
doch wurde er zuletzt von ihr überwältigt. Interviews zu seinem größten erfolg wich er seit jahrzehnten aus, wo es möglich war. Und wenn, waren seine antworten immer so rätselhaft wie die serie selbst. Das vielleicht eingehendste und bestimmt umfangreichste interview McGoohans in dieser hinsicht ist das sog. Troyer-interview. "The thing one must never do which is in some ways... - I shouldn't be doing this, talking to you and to people who are going to view it and hear it, to explain THE PRISONER. I mean, I don't think they'll understand it, perhaps they won't understand it any better after this attempt at explaining it..." (Patrick McGoohan, 1984, "Six Into One - The Prisoner File") * * Eine sache, die man niemals tun sollte, ist in mancher hinsicht... - ich sollte das nicht tun, mit ihnen sprechen und zu leuten, die es sich ansehen und anhören wollen, NUMMER 6 zu erklären. Ich meine, ich glaube nicht, dass sie es verstehen werden, vielleicht verstehen sie es auch kein bisschen besser nach dem versuch einer erklärung..." |
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"Wir sehen uns!" oder L'année dernière au Village · The Prisoner · Nummer 6 | |||
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