PATRICK McGOOHAN

 

The Prisoner Nummer 6


ENGLISH SPOKEN · SITEMAP

Serien gehören zum bodensatz des fernsehens, omnipräsent und so unendlich wie das medium selbst. Die wenigsten kratzen auch nur an der unterseite unserer aufmerksamkeitsschwelle.
UNWAHRSCHEINLICHE GESCHICHTEN war eine,
die es tat, der klassiker TWILIGHT ZONE.
Dieser titel steht ein für alles, was mit dem begriff
TV-magic verbunden ist.

Fantastisches fernsehen
der 60er jahre, das ist
auch eine beschwörende formel:
"Wir sehen uns!"
oder L'année dernière
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FEEDBACK
Ich habe also nach über 30
Jahren das Internet nach
"Nummer 6" durchsucht und eine neue, alte Sehnsucht wiederentdeckt... Dies war eine verschüttete, aber stets auch irgendwie vorhandene Erinnerung aus meiner Jugend.
Daß es anderen ähnlich gehen könnte, war mir nicht bewußt, allerdings auch nicht
wichtig. Jetzt habe ich gesucht und gefunden. Danke für Ihre Homepage!!!!

Peter T.

 

MIT MIR KÖNNEN SIE KEINE GESCHÄFTE
MACHEN. ICH HABE MICH ZURÜCKGEZOGEN.

Im orignal , ist NUMMER 6 die Idee ihres hauptdarstellers, coproduzenten und teilweise regisseurs Patrick McGoohan (1928 - 2009). Produziert wurde die serie von Everyman Films, McGoohans eigener produktionsgesellschaft, und Lew Grades ITC, die u.a. auch für Roger Moores karriere mit SIMON TEMPLAR verantwortlich war.

McGoohan wurde in New York als sohn irischer eltern geboren und streng katholisch erzogen. Er hätte einmal priester werden sollen. Die familie siedelte nach Europa um. McGoohan schlug sich mit diversen jobs durch, bevor er ans theater kam. 1954 stand er zum ersten mal in einer nebenrolle vor der kamera und trat danach in zahlreichen und hierzulande mehr oder weniger bekannten streifen auf, bald auch im noch jungen fernsehen.

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GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE AKA DANGER MAN
DAS TROYER-INTERVIEW
PATRICK McGOOHAN ALS BRAND

Wegen seines schauspielerischen talentes holte Orson Welles ihn mitte der 50er jahre für "Moby Dick" auch auf die theaterbühne. In seinen späten jahren war er der sinistre gaststar bzw. auch regisseur seines freundes Peter Falk in einigen COLUMBO-episoden.

Nach über 50 folgen endete im jahr 1967 McGoohans erste serie GEHEIMAUFTRAG FÜR JOHN DRAKE, die auch in Deutschland ein großer erfolg war. Hier allerdings hatte man nur die halbstündigen episoden gesehen, nicht jedoch, von wenigen ausnahmen abgesehen, die ab mitte der 1960er jahre produzierten folgen mit rund 50 minuten dauer. Im vorspann der halbstündigen folgen erfuhr man, dass der spezialagent immer dann gerufen wurde, wenn heikle aufgaben für die NATO als auftraggeber zu erledigen waren. John Drake war smart, er arbeitete stets korrekt, eher mit köpfchen statt mit muskeln und mit viel technischem schnickschnack. "Mein name ist Drake - John Drake" lautete der letzte satz des vorspanns. Die figur war der konsequente anti-Bond: keine waffen, keine frauen, keine affären. Elemente, die in NUMMER 6 nachklingen. "Koroshi" und "Shinda Shima", die beiden allerletzten DRAKE-episoden, wurden in farbe gedreht und in Deutschland im kino unter dem titel DAS SYNDIKAT DER GRAUSAMEN ausgewertet. Als einer der populärsten englischen TV-stars leistete McGoohan sich den luxus, die angebotene rolle als James Bond IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT aus moralischen gründen abzulehnen und so einer viel versprechenden Hollywood-karriere good bye zu sagen. Es kam Sean Connery.

Eine der meistgestellten fragen, ob Nummer Sechs nun John Drake sei, hat McGoohan immer verneint. Gewisse parallelen sind kein zufall. Die figur selbst legt dies nahe; und es ist bekannt, dass McGoohan selbst müde war, immer dieselbe rolle abzugeben. Vorarbeiten für NUMMER 6 begannen bereits zu DRAKE-zeiten, auch das personal war zum teil identisch. Sogar der DRAKE-titelsong (in der amerikanischen ausgabe) von Johnny Rivers schien von zukünftigem zu künden: "They've given you a number, And taken away your name..." Tatsächlich war dies ein zufall.

In David Cronenbergs SCANNERS hatte er 1981 eine der eher raren memorablen rollen. Als Dr. Ruth, erfinder eines medikaments, das telepathie hervorruft, spielte er eine zwielichtige wissenschaftler-figur, aber doch auf seiten der guten. Was zu ihm passt.
Schauspielerisch in erinnerung blieb von ihm gerade eine mimik, die ihn
unverwechselbar macht. McGoohan verfügt im grunde nur über einen blick, sein gesicht immer kontrolliert. Vorausgesetzt, die inszenierung weiß diesen markanten zug zu nutzen: Wenn er im vorspann von NUMMER 6 den dunklen gang zum büro seines chefs entlangmarschiert, zeigt die einstellung sein gesicht mehrfach von schräg oberhalb. Sein blick kommt von tief unten heraus; dabei den mund leicht verzogen, eine gewisse (und wissende) grimmige entschlossenheit verbreitend. Hier ist die ikone: "Nummer Sechs" ist Patrick McGoohan. Er kontrollierte alles an der serie. Sie war sein ding. Für sie gingen er und die produktionscrew durch psychische und physische qualen. Er hat alle überzeugt. Und doch wurde er zuletzt von ihr überwältigt.
Nach dem ende der serie zog McGoohan sich aus England zurück. Die fernsehzuschauer waren mit dem ungewöhnlichen ausgang der geschichte absolut unzufrieden gewesen und hatten ihn und seine familie regelrecht belagert. Seitdem lebte er in Kalifornien, wo er auch 2009 starb. What a lovely place - wie der Ort.

Interviews zu seinem größten erfolg wich er seit jahrzehnten aus, wo es möglich war. Und wenn, waren seine antworten immer so rätselhaft wie die serie selbst. Das vielleicht eingehendste und bestimmt umfangreichste interview McGoohans in dieser hinsicht ist das sog. Troyer-interview.

"The thing one must never do which is in some ways... - I shouldn't be doing this, talking to you and to people who are going to view it and hear it, to explain THE PRISONER. I mean, I don't think they'll understand it, perhaps they won't understand it any better after this attempt at explaining it..."
(Patrick McGoohan, 1984, "Six Into One - The Prisoner File") *

* Was man niemals tun sollte, ist in mancher hinsicht... - ich sollte das nicht tun, mit ihnen sprechen und zu leuten, die es sich ansehen und anhören wollen, NUMMER 6 zu erklären. Ich meine, ich glaube nicht, dass sie es verstehen werden, vielleicht verstehen sie es auch kein bisschen besser nach dem versuch einer erklärung..."

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