ZEITZEICHEN

The Prisoner Nummer 6

Serien gehören zum bodensatz des fernsehens, omnipräsent und so unendlich wie das medium selbst. Die wenigsten kratzen auch nur an der unterseite unserer aufmerksamkeitsschwelle.
UNWAHRSCHEINLICHE GESCHICHTEN war eine, dies es tat, der klassiker TWILIGHT ZONE.
Dieser titel steht ein für alles, was mit dem begriff TV-magic verbunden ist.

Fantastisches fernsehen
der 60er jahre, das ist
auch eine beschwörende formel:
"Wir sehen uns!"
oder L'année dernière
au Village:

FRANK T. BITTERHOF
BLU-RAY: DIE OFFENBARUNG
ROBERT FAIRCLOUGH

POP UND POLITIK
HOWARD FOY

ES WAR EINMAL - EIN TRIP
GUILLAUME GRANIER

SCHÖNER TAG! - SPÄTER...
LARRY HALL

DER PROZESS
WHAT IT MEANS...
HARALD KELLER

WIR SEHEN UNS - WIEDER
NUMMER SECHS
NOWHERE MAN
ROGER LANGLEY

PRISONER'S PORTMEIRION
SET PIECE - BÜHNENSTÜCK
6 PRIVATE
KEVIN P. MAHONEY

DER ANARCHISCHE PRISONER
RICK McGRATH

35TH ANNIVERSARY DVD
WARNER TROYER
McGOOHAN-INTERVIEW
CHRISTOPH WINDER

ICH BIN KEINE NUMMER

 

FEEDBACK
Nachdem ich nun endlich die
ganze Serie komplett gesehen habe, ist diese Web-Site eine
sehr gute Ergänzung.
Stefan H.

 

Wer 1969 die deutsche erstsendung von NUMMER 6 zu mitternächtlicher stunde gesehen hat, kann getrost weiter lesen. Besonders die generation zwischen 40 und 50 dürfte sich vage erinnern. Achtung: Wer die serie nicht kennt, das dürften die meisten sein, und sich die freude und überraschung nicht verderben will, sollte sie als video oder DVD besorgen und zuerst ansehen. Dann zurückkommen und alles noch einmal revue passieren lassen. Englischkenntnisse sind unbedingt nötig, wer sich näher mit den hintergründen beschäftigen will. "The sky is the limit. Be seeing you!" - Patrick McGoohan

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< Chess Lawn

Weltraumeuphorie und cold war phenomena waren die hauptzutaten für abenteuerlichen, "utopischen" brimborium. Emma Peel und John Steed machten als agentenduo britisch-elegant MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE das rennen um die publikumsgunst wie Napoleon Solo und Illya Kuryakin in SOLO FÜR O.N.C.E.L. auf der anderen seite des Atlantiks. Eine zeitlang waren diese serien wegen ihrer sympathischen schrägheit und futuristisch angehauchten technologie die sympathiegewinner.

Schwerer hatte es David Vincent, dem nie jemand glauben wollte, dass er die INVASION VON DER WEGA tatsächlich gesehen hatte. Die reihe war zu formelhaft und lief sich schnell tot. Eine andere kreation Larry Cohens, ein netter horror-thriller über ein reißzahn-bewährtes killerbaby, sorgte 1974 unter dem titel DIE WIEGE DES BÖSEN bei erwartungsfrohen eltern für unbehangen.

Nicht zu vergessen RAUMPATROUILLE, das bundesdeutsche juwel aus dem zeitalter der bügeleisen-technologie.
Dietmar Schönherr als Commander Cliff Allister McLane befehligte den schnellen raumkreuzer Orion mit kaum verhohlenem schmunzeln gegen den schnarrenden kommandoton der Obersten Raumbehörde. Diese siebenteilige miniserie war populärer, als es RAUMSCHIFF ENTERPRISE hierzulande jemals werden sollte. Eine der schauspielerinnen gab der figur Nadja aus "Die Glocken von Big Ben" ihre deutsche stimme.

Kurz nach der mondlandung kam eine britische serie über den kanal mit dem gleichermaßen nebulösen wie beziehungsreichen titel NUMMER 6.

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