The Prisoner Nummer 6

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No. 12:
You don't believe it. A university level degree in three minutes.
No. 6:
It's improbable.
No. 12:
But not impossible.
No. 6:
Nothing is impossible
in this place.

No. 12:
Nicht zu glauben. Ein Universitätsabschluss in drei minuten.
No. 6:
Unwahrscheinlich.
No. 12:
Aber nicht unmöglich.
No. 6:
Nichts ist unmöglich
an diesem ort.

NUMMER 6
auf's stichwort
THE PRISONER
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97

SURREALISMUS
SURREALISM

 

 

SURREALISMUS
SURREALISM

In den augen der meisten kommentatoren stellt sich das prisonereske in filmen und fernsehserien dar als ein synonym für eine gute portion surrealismus in der sache.

Dem wort nach bedeutet surrealismus "über der wirklichkeit". Und gemeinhin werden damit vorgänge, sodann "übernatürliche" oder "unwirkliche" bilder, bezeichnet, die der alltäglichen anschaulichen logik und dem rationalen denken zuwider zu laufen scheinen und denen man zumeist im traum begegnet. Weshalb im zusammenhang mit surrealistischen verhältnissen auch von der traumlogik gesprochen wird.
Bedeutende surrealistische künstler waren Max Ernst, Alfred Kubin, Salvador Dalí, Alain Resnais sowie Jean Cocteau.

In einem Wikipedia-artikel heißt es: "Die vom französischen Schriftsteller und Kritiker André Breton seit 1921 in Paris geführte surrealistische Bewegung suchte die eigene Wirklichkeit des Menschen im Unbewussten und verwertete Rausch- und Traumerlebnisse als Quelle der künstlerischen Eingebung und sie bemühte sich darum, das Bewusstsein und die Wirklichkeit global zu erweitern und alle geltenden Werte umzustürzen. Sie ist daher eine anarchistische, revolutionäre Kunst- und Weltauffassung. ... Die Bezeichnung "Surrealismus" geht auf Guillaume Apollinaire zurück, dessen Theaterstück Les Mamelles de Tirésias (Die Brüste des Tiresias) den Untertitel "ein surrealistisches Drama" trägt. Es wurde im Juni 1917 uraufgeführt und gab der Bewegung den Namen. ... Beeinflusst vom Symbolismus, Expressionismus, Futurismus, den Schriften Lautréamonts, Alfred Jarrys und den Forschungen Sigmund Freuds stellt der Surrealismus eine nichtrationale und die Gefühle betonende Welt des Traums in den Vordergrund, lehnt jedoch logisch-rationale „bürgerliche“ Kunstauffassungen radikal und provokativ ab."

Surrealismus findet sich praktisch in allen künstlerischen bereichen. Am fruchtbarsten scheint der boden seit jeher in den gestaltenden künsten wie der malerei und schließlich im (noch jungen) medium film gewesen zu sein, von dem man nicht zufällig sagt, dass er vor allem im kopf stattfindet. Der filmische diskurs lässt sich hier nahtlos an den psychoanalytischen anschließen.

Für den surrealismus wegweisende filme LA BELLE ET LA BETE (ES WAR EINMAL) und ORPHEE stammen von Cocteau. Unbekannt ob der erste, bestimmt aber der einflussreichste film ist der gemeinsam von Dalí und dem mexikanischen regisseur Luis Bunuel 1929 geschaffene 16-minütige kurzfilm UN CHIEN ANDALOU. Für erhebliches aufsehen sorgte die szene, in der das auge einer frau in einer großaufnahme von einem rasiermesser aufgeschnitten wird. Auch wenn Dalí und Bunuel sich gegen jegliche rationalisierende erklärung wehrten, verweist dieses bild doch auf das elementare am film selbst: das sehen. Für das genre horrorfilm etwa ist das ganz zentral, weshalb es wenig sinn macht, im kino die augen zu verschließen.
Der britische altmeister Alfred Hitchcock beauftragte Salvador Dalí 1945 für seinen film SPELLBOUND (ICH KÄMPFE UM DICH) mit der ausgestaltung einer traumsequenz. Ironischerweise fällt die jedoch nicht halb so wirkungsvoll aus, wie die szene aus EIN ANDALUSISCHER HUND auch heute noch ist, eben weil sie (nur) eine reichlich rationale geschichte verschlüsselt mit verqueren requisiten erzählt (z.b. ein rad für eine waffe).

Die episode "Die Anklage"
Lesen Sie auch: "belle epoque der indifferenz"
Howard Foys artikel "Es war einmal ein Trip"

Eher subtile surrealistische ingredienzen finden sich schließlich auch in NUMMER 6. Angefangen beim sehr realen, aber zugleich viel weniger realistischen drehort Portmeirion, über die augenfällige ausstattung der bewohner mit strohhüten, bunten pullovern und sonnenschirmen, sind es eher kleine momente, verwerfungen und umformungen in den relativ geradlinigen und insoweit "realistischen" episodenhandlungen, die das "surrealistische" gefühl des ungewohnten, unlogischen, gelegentlich auch des unbehagens hervorrufen.

Einer der bemerkenswertesten surrealistischen brüche ist sicher die stelle in der episode "Die Ankunft", als Nummer Sechs die vor sich hindudelnde streichermusik aus dem radio nicht mehr ertragen mag. Er zertrümmert es, die musik läuft jedoch weiter. Aber sofort erscheint ein elektriker. Keine minute später und praktisch innerhalb der gleichen szenenkontinuität begegnet Nummer Sechs demselben als gärtner - oder seinem identischen zwilling?

Surrealismus hier tritt als für die serie typischer tautologischer zirkel auf. Das kommt schon etwas früher in dieser episode zum tragen, eine erste duftmarke, als Nummer Sechs im geschäft nach einer landkarte fragt, auf der - wie bekannt - die objekte nur heißen, was sie sind: The Sea, The Mountains, the village - Your Village. Um den verschlossenen zustand dieses ortes zu unterstreichen. Erklärungen von außerhalb überflüssig und unerwünscht.

KARTOGRAPHIE

Die szene mit der landkarte im Village-laden gehört fraglos zu den hilights der ersten PRISONER-episode.

1967 Nummer Sechs erhält vom ladeninhaber einen faltplan. Er ist sichtlich irritiert, findet nicht, was er erhofft hatte, nicht die nächste bushaltestelle: signifikanz, bedeutung.
Er verlangt eine - im maßstab - größere karte. "Aber nur in farbe und viel teurer", sagt der verkäufer. Doch der erkenntnishorizont bleibt für Nummer Sechs (ebenso wie für die zuschauer) auch damit buchstäblich auf den Ort beschränkt. Taumel des sinns: Alles, was er sieht, erklärt sich nur aus sich selbst heraus. Gleich zu beginn der serie landet THE PRISONER (1967) damit einen erkenntnistheoretischen schocktreffer: Das wirkliche und seine repräsentation als karte fallen hier in eins. Das typische handzeichen schließt den tautologischen zirkel auch visuell. "Wir sehen uns!" Kein entkommen.

2009 In der sechsteiligen rekreation von AMC (mehr...) wird die szene fast deckungsgleich neu inszeniert. Sie funktioniert gut und ist doch weit vom original entfernt.
Auch hier verlangt 6 im laden eine karte, "die größte, die sie haben." Und wie 40 jahre zuvor gibt ihm der ladeninhaber einen faltplan. Diesmal geht es nicht um den maßstab, bekommt man nicht richtig zu sehen, was darauf ist. Stattdessen wie der plan beim auseinanderfalten größer und größer und größer wird... Der Verkäufer süffisant: "Na, groß genug für sie?" Er deutet mit dem finger auf einen punkt: "...sie sind hier..." Navigation à la maison.

Es gibt nichts auszusetzen an dieser neu aufgelegten szene, im übrigen die downsize-ausgabe eines Buster-Keaton-gags von 1921. Pluspunkt im PRISONER-remake ist einer der seltenen wirklich mit ironie geladenen momente, der durchaus hinterhältig 6's erscheinen im ort kommentiert, sein auftreten und seine absichten: Das ist zu groß für dich, junge. Und unversehens treffen sich der alte und der neue PRISONER durch die benutzung des karten-gags in einem gemeinsamen surrealen kontinuum. Über die szene im Buster-Keaton-film THE HIGH SIGN heißt es in einer kommentierung: "Woher sollte er auch wissen, dass er nicht die normale tageszeitung, sondern die surrealistische variante in der hand hatte?" (http://www.metrogirl.com/thriftshop/keaton.html)

ZEITUNGLESEN LEICHT GEMACHT: BUSTER KEATON IN THE HIGH SIGN (1921)

In diesen zusammenhang gehören zweifellos auch die oftmals verknappten dialoge, die mehr andeuten als aussprechen, was sache ist. Eine einzige episode bringt den - nunmehr prisoneresk geannten - spezifischen surrealismus von NUMMER 6 zu sich selbst: "Die Anklage." Filmische einflüsse aus ORPHEE sowie der Kafka-interpretation von Orson Welles' DER PROZESS (mehr...) sind unübersehbar.

Weitere fundstellen der surrealistischen art in NUMMER 6 sind etwa:

"Die Ankunft"
- Das zimmermädchen taucht auf (auf dem turm) und verschwindet sogleich
- erstmaliges erscheinen von Rover auf dem strand

Von Chris Gregory:
Wie schon zuvor in der "freeze-frame"-szene mit Rover, haben wir es hier mit einer weiteren absichtlichen entknüpfung zu tun, und zwar dessen, was unseren filmischen erwartungen entspricht und dem, was anscheinend geschieht. So sind wir uns zunächst nicht sicher, ob etwa die musik ("muzak" wäre vermutlich die bessere beschreibung) wirklich diegetisch - d.h. von den verantwortlichen im Ort tatsächlich in den raum geleitet wird - oder nicht-diegetisch ist (nämlich hinzugefügter effekt-"soundtrack"). Wir sind es auch nicht, als der Gefangene das radio zertrümmert. Durch das verwischen der grenzen zwischen dem, was (in der "serienwelt") "real" ist und was nicht, wird bereits auf die allegorische bedeutung von NUMMER 6 hingewiesen.
http://www.chrisgregory.org/blog/ dort "THE PRISONER Episode by Episode" anklicken

"A. B. und C."
-
das geraderücken des spiegels auf Madame Engadines party
- eisenbahngeräusche, als die große tür sich öffnet
- die einsame kapuzengestalt in der sog. französischen straße
- auf einem bildschirm sieht man, wie Nummer Sechs das labor betritt, während Nummer Zwei zur tür sieht

"Free For All"
- unmittelbar nach dem telefonat erscheint Nummer Zwei vor Nummer Sechs' tür
- die rasend schnelle drehung von Nummer Sechs auf dem podest in der Council Chamber
- der "wahrheitstest"
- die wahlkampagne als (alp-) traum
- männer beten Rover in einer höhle an

"Herzlichen Glückwunsch"
- Nummer Sechs wieder in "seiner" wohnung, die vertraute einschmeichelnde musik, der wählton des telefons

"Die Anklage"
- auf der brüstung der aussichtsplattform sitzend, dann stehend: "everything is elsewhere"; würde er in die tiefe springen?
- der dialog zwischen Mr. Tuxedo (Nummer Sechs) und Peter Pan (Nummer Zwei) am strand
- der demolierte und ohne ersichtliche stromversorgung wieder funktionierende fernschreiber

"Schachmatt"
- der an wie eingefroren stehenden menschen vorbeigleitende ballon Rover
- beginn des schachspiels und die aus der starre erwachenden menschen

"Living In Harmony"
- McGoohan als Sheriff wird vom Richter "erschossen"
- die aus pappkarton ausgeschnittenen figuren im entvölkerten ort Harmony

"--3-2-1-0"
- das rotierende fahrzeug (mehr...); surreal in einer story, die ohnehin fantasy ist

"Fall Out"
- der schrumpelige abgang von Rover
- start einer rakete aus dem Ort heraus
- die begegnung mit Nummer Eins (mehr...)

Der einsame mann im offenen sportwagen auf der rollpiste ist selbst schon eine surreale szene. Die nahaufnahme seines gesichts am lenkrad zu beginn und schluß der serie verweist auf das zyklische an der gesamten reihe. Und die tatsache, dass diese seltsame produktion in einem fantasieort wie Portmeirion entand, ist als solche ebenfalls völlig surreal!

Mit dank an Roger Langley, von dem die zusammenstellung "höchst surrealer momente" in NUMMER 6 stammt.

BERÜHMTESTER SURREALISTISCHER SCHNITT - MOST FAMOUS SURREALISTC CUT:
UN CHIEN ANDALOU, 1929

To most commentators, what they call prisoneresque within movies or TV series is a synonym for a good deal of surrealism.

The word itself means "above reality". Most commonly images "supernatural" or else "unreal" are thus labeled, that what's apparently against everyday logic and rational thinking, what is usually encountered in one's dream. That's why in the case of surrealistic circumstances this is also called dream logic.
Famous artists of surrealism were Max Ernst, Alfred Kubin, Salvador Dalí, Alain Resnais as well as Jean Cocteau.

In an entry of the English Wikipedia we read: "Surrealism is a cultural movement that began in the early 1920s, and is best known for the visual artworks and writings of the group members. Surrealist works feature the element of surprise, unexpected juxtapositions and non sequitur; however, many Surrealist artists and writers regard their work as an expression of the philosophical movement first and foremost, with the works being an artifact. Leader André Breton was explicit in his assertion that Surrealism was above all a revolutionary movement. ... From the 1920s on, the movement spread around the globe, eventually affecting the visual arts, literature, film, and music of many countries and languages, as well as political thought and practice, philosophy and social theory." - Theory that would go on to reject any "logical-rational bourgeois perceptions of art in a radical and provocative way. ... seeking man's reality in the unconscious utilizing narcotic experiences resulting from hallucination and dreams as an artistic source. ... an anarchistic and revolutionary perception of art." (translated from the German Wikipedia text).

Surrealistic aspects can be found virtually everywhere in artistic works. But especially the visual arts, however, like painting and (still young at the time) cinematography proved to be the most fertile grounds for it. It isn't by chance it's been said that film happens inside the mind. And almost seamlessly the cinematographic discourse here enters that of psychoanalysis.

Groundbreaking surrealistic movies were made by Jean Cocteau: LA BELLE ET LA BETE (BEAUTY AND THE BEAST) and ORPHEE. Yet unknown if the first, UN CHIEN ANDALOU, a 16-minutes short made in 1929 in collaboration by Salvador Dalí and Mexican director Luis Bunuel certainly became the most influential film of surrealism. In it one particular scene caused considerable excitement, a close-up shot of a woman's eye being sliced by a razor. Dalí and Bunuel resisted against all rationalising explanations of it. But it's about the very basic fact of film itself: seeing. For the horror film genre e.g. this is an essential thing. And therefore, closing one's eyes in a movie theatre doesn't make much sense really.
For his film SPELLBOUND British director Alfred Hitchcock in 1945 commissioned Salvador Dalí to create a dream sequence. But ironically, the impact of this scene isn't half as strong as the one of the ANDALOUSIAN DOG is even by today. That's because by merely using enciphered weird props (e.g. a wheel for a gun) it tells a rather conventional story.

Episode "Dance Of The Dead"
Read also: "belle epoque of indifference"
Howard Foys article "Once there was a Trip" (German language)

A number of subtle surrealistic ingredients can be found in THE PRISONER, too. To start with the very real but, at the same time, less realistic shooting location Portmeirion with its inhabitants carrying colourful umbrellas, donning straw boaters and striped pullovers we have rather minor instances, warpings and slight shiftings from the relatively linear "realistic" narrative of the episodes causing a "surreal" feeling of the unfamiliar, the illogical and occasionally of uneasiness.

One of the most remarkable surrealistic incursions we find in the first episode "Arrival" is the scene where Number Six cannot endure the soothing strains of a string ensemble coming from his radio set and so he smashes it but the music keeps playing nonetheless. Immediately an electrician shows up. Only a minute later - within the same continuing sequence - he runs into the very same man as a gardener - or is this man an "identical twin"?

Surrealism here is a tautological circle which is typical of the series in general. This can be seen a bit earlier, a cornerstone scene, when Number Six demands a map in the shop. On it, as is known, things are called what they basically are: The Sea, The Mountains, the village - Your Village. To emphasize the self-contained state of this place. No explanations from outside needed, and also unwanted.

MAPPING THE VILLAGE

The scene with the map in the Village shop is arguably one hilight of the first PRISONER episode.

1967 Number Six receives a folding map from the shop keeper. He is irritated, can't find what he was expecting, not just the nearest bus stop: significance, meaning.
He wants a larger - bigger in scale - map. "But only in colour and much more expensive", he is told by the shop keeper. But even now Number Six' cognisance (like the audience's) in a literal sense remains restricted to the boundaries of the Village itself. What he discovers is vertigo of some kind: The meaning of everything is only through and by itself. Epistemologically it's a shocking revelation at the very beginning of THE PRISONER (1967). Reality and its representation as a map are one and the same. The typical hand gesture also visually then concludes the tautological circle. "Be seeing you!" No escape.

2009 In AMC's six parts recreation (more...) the sequence is reenacted almost identically. It's working well but it's quite different from the original. In the shop 6 also demands a map, "the biggest one you got." And like it was 40 years earlier the shop keeper hands him a folding map. This time it isn't a bigger scale, in fact, we cannot really see what's on it. Instead that the map upon unfolding is getting ever larger and larger and larger... The shop keeper smugly: "Big enough for you?" With his finger he points somewhere on it, "...you are here..." A navigating system of the special kind.

The gag is actually the downsize edition from a Buster Keaton movie of 1921. But it's not to diminish this particular scene. In the PRISONER-remake this, positively, is one of the rare moments with a genuine ironic touch. Commenting very sneakily 6's appearance in the Village, his manner and intentions: Boy, this is too big for you. And yet, all of a sudden the old and the new PRISONER get to meet each other in a surreal continuum by the use of this map gag device. In a comment on the Buster Keaton film THE HIGH SIGN one can read: "How was he to know that he was picking up not the regular morning edition but the surrealist edition?" (http://www.metrogirl.com/thriftshop/keaton.html)

READING NEWSPAPER THE EASY WAY: BUSTER KEATON IN THE HIGH SIGN (1921)

Adding to this are the often snippy dialogues, just hinting, insinuating rather than explaining something. It is one specific episode where this particular PRISONER surrealism - meanwhile known as prisoneresque - sort of materialises: "Dance Of The Dead". Cinematique influences can hardly be missed here, to name ORPHEE and Orson Welles' Kafka interpretation called THE TRIAL (more... & German language).

Further findings of the surrealistic kind can be made, e.g:

"Arrival"
- the maid disappearing and reappearing (on the tower)
- Rover's first appearance on the sands

By Chris Gregory:
As with the earlier use of freeze frame in the scene with Rover, here we see another deliberate disjunction between set up between our conventional expectations of cinematic technique and what appears to be happening. We are unsure at first as to whether the music (perhaps "muzak" would be a better description) is actually diegetic - i.e. it is meant to be the actual music being piped into the room by the Village authorities - or non diegetic (the 'soundtrack' added for effect). And even when The Prisoner smashes the radio we are still not sure. By the blurring of the boundaries between what is "real" (within the "world" of the series) and what is not, THE PRISONER's allegorical significance is already being hinted at.
http://www.chrisgregory.org/blog/ click: "THE PRISONER Episode by Episode"

"A. B. and C."
-
Madame Engadine's dreamy party: mirror straightening
- train noise as the large door opens
- the lone hooded figure in the French street
- Number Six entering the lab on screen and Number Two looking over to the door

"Free For All"
- Number Two immediately turning up at Number Six' door
- Number Six spinning in the Council Chamber
- the Truth Test
- the dream recap of the electioneering
- men worshipping Rover in the cave

"Many Happy Returns"
- back in his "own" apartment, with dreamy music, hearing the familiar phone dial tone

"Dance Of The Dead"
- first sitting then standing on the parapet, "everything is elsewhere"; would he jump down?
- Mr. Tuxedo (Number Six) and Peter Pan (Number Two) on the beach
- the damaged teleprinter working without any visible power source

"Checkmate"
- Rover slowly bouncing past "frozen" people
- the start of the human chess and people coming to life again

"Living In Harmony"
- McGoohan's sheriff character being "shot" by the judge
- the cardboard cut-outs and empty town

"The Girl Who Was Death"
- the rotating car (mehr...); a surreal moment even within the overall fantasy

"Fall Out"
- the shrivelling demise of Rover
- the launch of the rocket from the Village
- the meeting with Number One (more...)

Possibly the lone man in the open sports car on the airfield is in itself a surreal scene and the fact that the close-up of his face at the steering wheel opens and closes the whole series is a cyclical aspect. The fact that the strange production was created and shot in a fantasy village like Portmeirion is itself totally surreal!

Thanks to Roger Langley who made the above "top surreal moments" list!


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