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SURREALISMUS
SURREALISM
In
den augen der meisten kommentatoren stellt sich das prisonereske
in filmen und fernsehserien dar als ein synonym für eine gute
portion surrealismus in der sache.
Dem
wort nach bedeutet surrealismus "über der wirklichkeit".
Und gemeinhin werden damit vorgänge, sodann "übernatürliche"
oder "unwirkliche" bilder, bezeichnet, die der alltäglichen
anschaulichen logik und dem rationalen denken zuwider zu laufen
scheinen und denen man zumeist im traum begegnet. Weshalb im zusammenhang
mit surrealistischen verhältnissen auch von der traumlogik
gesprochen wird.
Bedeutende surrealistische künstler waren Max Ernst,
Alfred Kubin, Salvador Dalí, Alain Resnais
sowie Jean Cocteau.
In
einem Wikipedia-artikel heißt es: "Die
vom französischen Schriftsteller und Kritiker André
Breton seit 1921 in Paris geführte surrealistische Bewegung
suchte die eigene Wirklichkeit des Menschen im Unbewussten und verwertete
Rausch- und Traumerlebnisse als Quelle der künstlerischen Eingebung
und sie bemühte sich darum, das Bewusstsein und die Wirklichkeit
global zu erweitern und alle geltenden Werte umzustürzen. Sie
ist daher eine anarchistische, revolutionäre Kunst- und Weltauffassung.
... Die Bezeichnung "Surrealismus" geht auf Guillaume
Apollinaire zurück, dessen Theaterstück Les Mamelles de
Tirésias (Die Brüste des Tiresias) den Untertitel "ein
surrealistisches Drama" trägt. Es wurde im Juni 1917 uraufgeführt
und gab der Bewegung den Namen. ... Beeinflusst vom Symbolismus,
Expressionismus, Futurismus, den Schriften Lautréamonts,
Alfred Jarrys und den Forschungen Sigmund Freuds stellt der Surrealismus
eine nichtrationale und die Gefühle betonende Welt des Traums
in den Vordergrund, lehnt jedoch logisch-rationale bürgerliche
Kunstauffassungen radikal und provokativ ab."
Surrealismus findet sich praktisch in allen künstlerischen
bereichen. Am fruchtbarsten scheint der boden seit jeher in den
gestaltenden künsten wie der malerei und schließlich
im (noch jungen) medium film gewesen zu sein, von dem man nicht
zufällig sagt, dass er vor allem im kopf stattfindet. Der filmische
diskurs lässt sich hier nahtlos an den psychoanalytischen anschließen.
Für den surrealismus wegweisende filme LA BELLE ET LA BETE
(ES WAR EINMAL) und ORPHEE stammen von Cocteau. Unbekannt
ob der erste, bestimmt aber der einflussreichste film ist der gemeinsam
von Dalí und dem mexikanischen regisseur Luis Bunuel
1929 geschaffene 16-minütige kurzfilm UN CHIEN ANDALOU.
Für erhebliches aufsehen sorgte die szene, in der das auge
einer frau in einer großaufnahme von einem rasiermesser aufgeschnitten
wird. Auch wenn Dalí und Bunuel sich gegen jegliche rationalisierende
erklärung wehrten, verweist dieses bild doch auf das elementare
am film selbst: das sehen. Für das genre horrorfilm
etwa ist das ganz zentral, weshalb es wenig sinn macht, im kino
die augen zu verschließen.
Der britische altmeister Alfred Hitchcock beauftragte Salvador Dalí
1945 für seinen film SPELLBOUND (ICH KÄMPFE UM DICH)
mit der ausgestaltung einer traumsequenz. Ironischerweise fällt
die jedoch nicht halb so wirkungsvoll aus, wie die szene aus EIN
ANDALUSISCHER HUND auch heute noch ist, eben weil sie (nur) eine
reichlich rationale geschichte verschlüsselt mit verqueren
requisiten erzählt (z.b. ein rad für eine waffe).
Die episode "Die
Anklage"
Lesen Sie auch: "belle
epoque der indifferenz"
Howard Foys artikel "Es
war einmal ein Trip"
Eher
subtile surrealistische ingredienzen finden sich schließlich
auch in NUMMER 6. Angefangen beim sehr realen, aber
zugleich viel weniger realistischen drehort Portmeirion,
über die augenfällige ausstattung der bewohner mit strohhüten,
bunten pullovern und sonnenschirmen, sind es eher kleine momente,
verwerfungen und umformungen in den relativ geradlinigen und insoweit
"realistischen" episodenhandlungen, die das "surrealistische"
gefühl des ungewohnten, unlogischen, gelegentlich auch des
unbehagens hervorrufen.

Einer
der bemerkenswertesten surrealistischen brüche ist sicher die
stelle in der episode "Die Ankunft", als Nummer Sechs
die vor sich hindudelnde streichermusik aus dem radio nicht mehr
ertragen mag. Er zertrümmert es, die musik läuft jedoch
weiter. Aber sofort erscheint ein elektriker. Keine minute später
und praktisch innerhalb der gleichen szenenkontinuität begegnet
Nummer Sechs demselben als gärtner - oder seinem identischen
zwilling?
Surrealismus
hier tritt als für die serie typischer tautologischer zirkel
auf. Das kommt schon etwas früher in dieser episode zum tragen,
eine erste duftmarke, als Nummer Sechs im geschäft nach einer
landkarte fragt, auf der - wie bekannt - die objekte nur heißen,
was sie sind: The Sea, The Mountains, the village
- Your Village. Um den verschlossenen zustand dieses ortes
zu unterstreichen. Erklärungen von außerhalb überflüssig
und unerwünscht.
KARTOGRAPHIE
Die
szene mit
der landkarte im
Village-laden gehört
fraglos zu den hilights der ersten PRISONER-episode.


1967
Nummer Sechs erhält vom ladeninhaber
einen faltplan. Er ist sichtlich irritiert, findet nicht,
was er erhofft hatte, nicht die nächste bushaltestelle:
signifikanz, bedeutung.
Er verlangt eine - im maßstab - größere karte.
"Aber nur in farbe und viel teurer", sagt der verkäufer.
Doch der erkenntnishorizont bleibt für
Nummer Sechs (ebenso wie für die zuschauer) auch
damit buchstäblich auf den Ort beschränkt.
Taumel
des sinns: Alles, was er sieht, erklärt
sich nur aus sich selbst heraus. Gleich
zu beginn der serie landet THE PRISONER (1967) damit einen
erkenntnistheoretischen schocktreffer: Das wirkliche und seine
repräsentation als karte fallen hier in eins.
Das typische handzeichen schließt den
tautologischen zirkel auch visuell.
"Wir sehen uns!" Kein entkommen.
2009
In der sechsteiligen rekreation von AMC (mehr...)
wird die szene fast deckungsgleich neu inszeniert. Sie funktioniert
gut und ist doch weit vom original entfernt.
Auch hier verlangt 6 im laden eine karte, "die
größte, die sie haben." Und wie 40 jahre zuvor
gibt ihm der ladeninhaber einen faltplan. Diesmal geht es
nicht um den maßstab, bekommt man nicht richtig zu sehen,
was darauf ist. Stattdessen wie der plan beim auseinanderfalten
größer und größer und größer
wird... Der Verkäufer süffisant: "Na, groß
genug für sie?" Er deutet mit dem finger auf einen
punkt: "...sie sind hier..." Navigation à
la maison.


Es
gibt nichts auszusetzen an dieser neu aufgelegten szene, im
übrigen die downsize-ausgabe eines Buster-Keaton-gags
von 1921. Pluspunkt
im PRISONER-remake ist einer der seltenen wirklich mit ironie
geladenen momente, der durchaus hinterhältig 6's
erscheinen im ort kommentiert, sein auftreten und seine absichten:
Das ist zu groß für dich, junge. Und unversehens
treffen sich der alte und der neue PRISONER durch die benutzung
des karten-gags in einem gemeinsamen surrealen kontinuum.
Über die szene im Buster-Keaton-film THE HIGH SIGN heißt
es in einer kommentierung: "Woher sollte er auch wissen,
dass er nicht die normale tageszeitung, sondern die surrealistische
variante in der hand hatte?" (http://www.metrogirl.com/thriftshop/keaton.html)
ZEITUNGLESEN
LEICHT GEMACHT: BUSTER KEATON IN THE HIGH SIGN
(1921)
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In
diesen zusammenhang gehören zweifellos auch die oftmals verknappten
dialoge, die mehr andeuten als aussprechen, was sache ist. Eine
einzige episode bringt den - nunmehr prisoneresk geannten
- spezifischen surrealismus von NUMMER 6 zu sich selbst:
"Die Anklage."
Filmische einflüsse aus ORPHEE sowie der Kafka-interpretation
von Orson Welles' DER PROZESS (mehr...)
sind unübersehbar.
Weitere
fundstellen der surrealistischen art in NUMMER 6 sind etwa:
"Die
Ankunft"
- Das zimmermädchen taucht auf (auf dem turm) und verschwindet
sogleich
- erstmaliges erscheinen von Rover auf dem strand
Von
Chris
Gregory:
Wie schon zuvor in der "freeze-frame"-szene mit
Rover, haben wir es hier mit einer weiteren absichtlichen entknüpfung
zu tun, und zwar dessen, was unseren filmischen erwartungen
entspricht und dem, was anscheinend geschieht. So sind wir uns
zunächst nicht sicher, ob etwa die musik ("muzak"
wäre vermutlich die bessere beschreibung) wirklich diegetisch
- d.h. von den verantwortlichen im Ort tatsächlich
in den raum geleitet wird - oder nicht-diegetisch ist (nämlich
hinzugefügter effekt-"soundtrack"). Wir sind
es auch nicht, als der Gefangene das radio zertrümmert.
Durch das verwischen der grenzen zwischen dem, was (in der "serienwelt")
"real" ist und was nicht, wird bereits auf die allegorische
bedeutung von NUMMER 6 hingewiesen.
http://www.chrisgregory.org/blog/ dort "THE
PRISONER Episode by Episode" anklicken |
"A.
B. und C."
- das geraderücken des spiegels auf Madame Engadines
party
- eisenbahngeräusche, als die große tür sich öffnet
- die einsame kapuzengestalt in der sog. französischen straße
- auf einem bildschirm sieht man, wie Nummer Sechs das labor betritt,
während Nummer Zwei zur tür sieht
"Free
For All"
- unmittelbar nach dem telefonat erscheint Nummer Zwei vor Nummer
Sechs' tür
- die rasend schnelle drehung von Nummer Sechs auf dem podest in
der Council Chamber
- der "wahrheitstest"
- die wahlkampagne als (alp-) traum
- männer beten Rover in einer höhle an
"Herzlichen
Glückwunsch"
- Nummer Sechs wieder in "seiner" wohnung, die vertraute
einschmeichelnde musik, der wählton des telefons
"Die
Anklage"
- auf der brüstung der aussichtsplattform sitzend, dann stehend:
"everything is elsewhere"; würde er in die tiefe
springen?
- der dialog zwischen Mr. Tuxedo (Nummer Sechs) und Peter Pan (Nummer
Zwei) am strand
- der demolierte und ohne ersichtliche stromversorgung wieder funktionierende
fernschreiber
"Schachmatt"
- der an wie eingefroren stehenden menschen vorbeigleitende ballon
Rover
- beginn des schachspiels und die aus der starre erwachenden menschen
"Living
In Harmony"
- McGoohan als Sheriff wird vom Richter "erschossen"
- die aus pappkarton ausgeschnittenen figuren im entvölkerten
ort Harmony
"--3-2-1-0"
- das rotierende fahrzeug (mehr...);
surreal in einer story, die ohnehin fantasy ist



"Fall
Out"
- der schrumpelige abgang von Rover
- start einer rakete aus dem Ort heraus
- die begegnung mit Nummer Eins (mehr...)
Der
einsame mann im offenen sportwagen auf der rollpiste ist selbst
schon eine surreale szene. Die nahaufnahme seines gesichts am lenkrad
zu beginn und schluß der serie verweist auf das zyklische
an der gesamten reihe. Und die tatsache, dass diese seltsame produktion
in einem fantasieort wie Portmeirion entand, ist als solche ebenfalls
völlig surreal!
Mit
dank an Roger Langley, von dem die zusammenstellung "höchst
surrealer momente" in NUMMER 6 stammt.

BERÜHMTESTER
SURREALISTISCHER SCHNITT - MOST FAMOUS SURREALISTC CUT:
UN CHIEN ANDALOU, 1929
To
most commentators, what they call prisoneresque within movies
or TV series is a synonym for a good deal of surrealism.
The
word itself means "above reality". Most commonly
images "supernatural" or else "unreal" are thus
labeled, that what's apparently against everyday logic and rational
thinking, what is usually encountered in one's dream. That's why
in the case of surrealistic circumstances this is also called dream
logic.
Famous artists of surrealism were Max Ernst, Alfred Kubin,
Salvador Dalí, Alain Resnais as well as Jean
Cocteau.
In
an entry of the English Wikipedia we read: "Surrealism
is a cultural movement that began in the early 1920s, and is best
known for the visual artworks and writings of the group members.
Surrealist works feature the element of surprise, unexpected juxtapositions
and non sequitur; however, many Surrealist artists and writers regard
their work as an expression of the philosophical movement first
and foremost, with the works being an artifact. Leader André
Breton was explicit in his assertion that Surrealism was above all
a revolutionary movement. ... From
the 1920s on, the movement spread around the globe, eventually affecting
the visual arts, literature, film, and music of many countries and
languages, as well as political thought and practice, philosophy
and social theory." -
Theory that would go on to reject any "logical-rational
bourgeois perceptions of art in a radical and provocative way. ...
seeking man's reality in the unconscious utilizing narcotic experiences
resulting from hallucination and dreams as an artistic source. ...
an anarchistic and revolutionary perception of art."
(translated from the German Wikipedia text).
Surrealistic
aspects can be found virtually everywhere in artistic works. But
especially the visual arts, however, like painting and (still young
at the time) cinematography proved to be the most fertile grounds
for it. It isn't by chance it's been said that film happens inside
the mind. And almost seamlessly the cinematographic discourse here
enters that of psychoanalysis.
Groundbreaking
surrealistic movies were made by Jean Cocteau: LA BELLE ET LA BETE
(BEAUTY AND THE BEAST) and ORPHEE. Yet unknown if the first,
UN CHIEN ANDALOU, a 16-minutes short made in 1929 in collaboration
by Salvador Dalí and Mexican director Luis Bunuel
certainly became the most influential film of surrealism. In it
one particular scene caused considerable excitement, a close-up
shot of a woman's eye being sliced by a razor. Dalí and Bunuel
resisted against all rationalising explanations of it. But it's
about the very basic fact of film itself: seeing. For the
horror film genre e.g. this is an essential thing. And therefore,
closing one's eyes in a movie theatre doesn't make much sense really.
For his film SPELLBOUND British director Alfred Hitchcock in 1945
commissioned Salvador Dalí to create a dream sequence. But
ironically, the impact of this scene isn't half as strong as the
one of the ANDALOUSIAN DOG is even by today. That's because by merely
using enciphered weird props (e.g. a wheel for a gun) it tells a
rather conventional story.
Episode "Dance
Of The Dead"
Read also: "belle
epoque of indifference"
Howard Foys article "Once
there was a Trip"
(German language)
A
number of subtle surrealistic ingredients can be found in THE
PRISONER, too. To start with the very real but, at the
same time, less realistic shooting location Portmeirion with
its inhabitants carrying colourful umbrellas, donning straw boaters
and striped pullovers we have rather minor instances, warpings and
slight shiftings from the relatively linear "realistic"
narrative of the episodes causing a "surreal" feeling
of the unfamiliar, the illogical and occasionally of uneasiness.

One
of the most remarkable surrealistic incursions we find in the first
episode "Arrival" is the scene where Number Six cannot
endure the soothing strains of a string ensemble coming from his
radio set and so he smashes it but the music keeps playing nonetheless.
Immediately an electrician shows up. Only a minute later - within
the same continuing sequence - he runs into the very same man as
a gardener - or is this man an "identical twin"?
Surrealism
here is a tautological circle which is typical of the series
in general. This can be seen a bit earlier, a cornerstone scene,
when Number Six demands a map in the shop. On it, as is known, things
are called what they basically are: The Sea, The Mountains,
the village - Your Village. To emphasize the self-contained
state of this place. No explanations from outside needed, and also
unwanted.
MAPPING
THE VILLAGE
The
scene with
the map in the Village shop is
arguably one hilight of the first PRISONER
episode.


1967
Number Six receives a folding map from the shop keeper. He
is irritated, can't find what he was expecting, not just the
nearest bus stop: significance, meaning.
He wants a larger - bigger in scale - map. "But only
in colour and much more expensive", he is told by the
shop keeper. But even now Number Six'
cognisance (like the audience's) in
a literal sense remains restricted to the boundaries
of the Village itself. What he discovers is vertigo
of some kind:
The meaning of everything is only through and
by itself. Epistemologically it's a shocking revelation
at the very beginning of THE PRISONER
(1967). Reality and its representation as a map are one and
the same. The typical hand gesture also visually then
concludes the tautological
circle. "Be
seeing you!" No escape.
2009
In AMC's six parts recreation (more...)
the sequence is reenacted almost identically. It's working
well but it's quite different from the original. In the shop
6 also demands a map, "the biggest one you got."
And like it was 40 years earlier the shop keeper hands him
a folding map. This time it isn't a bigger scale, in fact,
we cannot really see what's on it. Instead that the map upon
unfolding is getting ever larger and larger and larger...
The shop keeper smugly: "Big enough for you?" With
his finger he points somewhere on it, "...you are here..."
A navigating system of the special kind.


The
gag is actually the downsize edition from a Buster Keaton
movie of 1921. But it's not to diminish this particular scene.
In the PRISONER-remake this, positively, is one of the rare
moments with a genuine ironic touch. Commenting very sneakily
6's appearance in the Village, his manner and intentions:
Boy, this is too big for you. And yet, all of a sudden
the old and the new PRISONER get to meet each other in a surreal
continuum by the use of this map gag device. In a comment
on the Buster Keaton film THE HIGH SIGN one can read: "How
was he to know that he was picking up not the regular morning
edition but the surrealist edition?" (http://www.metrogirl.com/thriftshop/keaton.html)
READING
NEWSPAPER THE EASY WAY: BUSTER KEATON IN THE HIGH
SIGN (1921)
|
Adding
to this are the often snippy dialogues, just hinting, insinuating
rather than explaining something. It is one specific episode where
this particular PRISONER surrealism - meanwhile known as
prisoneresque - sort of materialises: "Dance
Of The Dead". Cinematique influences can hardly be missed
here, to name ORPHEE and Orson Welles' Kafka interpretation called
THE TRIAL (more...
& German language).
Further
findings of the surrealistic kind can be made, e.g:
"Arrival"
- the maid disappearing and reappearing (on the tower)
- Rover's first appearance on the sands
By
Chris Gregory:
As with the earlier use of freeze frame in the scene with
Rover, here we see another deliberate disjunction between set
up between our conventional expectations of cinematic technique
and what appears to be happening. We are unsure at first as
to whether the music (perhaps "muzak" would be a better
description) is actually diegetic - i.e. it is meant to be the
actual music being piped into the room by the Village authorities
- or non diegetic (the 'soundtrack' added for effect). And even
when The Prisoner smashes the radio we are still not sure. By
the blurring of the boundaries between what is "real"
(within the "world" of the series) and what is not,
THE PRISONER's allegorical significance is already being hinted
at.
http://www.chrisgregory.org/blog/ click:
"THE PRISONER Episode by Episode" |
"A.
B. and C."
- Madame Engadine's dreamy party: mirror straightening
- train noise as the large door opens
- the lone hooded figure in the French street
- Number Six entering the lab on screen and Number Two looking over
to the door
"Free
For All"
- Number Two immediately turning up at Number Six' door
- Number Six spinning in the Council Chamber
- the Truth Test
- the dream recap of the electioneering
- men worshipping Rover in the cave
"Many
Happy Returns"
- back in his "own" apartment, with dreamy music, hearing
the familiar phone dial tone
"Dance
Of The Dead"
- first sitting then standing on the parapet, "everything is
elsewhere"; would he jump down?
- Mr. Tuxedo (Number Six) and Peter Pan (Number Two) on the beach
- the damaged teleprinter working without any visible power source
"Checkmate"
- Rover slowly bouncing past "frozen" people
- the start of the human chess and people coming to life again
"Living
In Harmony"
- McGoohan's sheriff character being "shot" by the judge
- the cardboard cut-outs and empty town
"The
Girl Who Was Death"
- the rotating car (mehr...);
a surreal moment even within the overall fantasy



"Fall
Out"
- the shrivelling demise of Rover
- the launch of the rocket from the Village
- the meeting with Number One (more...)
Possibly
the lone man in the open sports car on the airfield is in itself
a surreal scene and the fact that the close-up of his face at the
steering wheel opens and closes the whole series is a cyclical aspect.
The fact that the strange production was created and shot in a fantasy
village like Portmeirion is itself totally surreal!
Thanks
to Roger Langley who made the above "top surreal moments"
list!
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