The Prisoner Nummer 6

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NUMMER 6
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THE PRISONER
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THE PRISONER
ALS DISKURS -
AS A DISCOURSE

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ÜBER DIE ZIFFERN!

No. 12:
You don't believe it. A university level degree in three minutes.
No. 6:
It's improbable.
No. 12:
But not impossible.
No. 6:
Nothing is impossible
in this place.

No. 12:
Nicht zu glauben. Ein Universitätsabschluss in drei minuten.
No. 6:
Unwahrscheinlich.
No. 12:
Aber nicht unmöglich.
No. 6:
Nichts ist unmöglich
an diesem ort.

 

 

THE PRISONER ALS DISKURS

Im gegensatz zur geläufigen akzeptanz und wertschätzung von NUMMER 6 gemäß den aussagen seines erfinders, des an der produktion beteiligten personals, der reihe historischer fundsachen, die man lesen oder sich auf dem bildschirm ansehen kann, alles was demnach die "physische" seite und faktenlage betrifft, untersucht und hinterfragt der "metaphysische", meist aus der französischen strukturalistischen denkrichtung stammende diskurs die entstehung und ausformung wie auch die verwandlung von ideen und ideologien und ihre umsetzung zu unterschiedlichen geschichtlichen perioden, und das nicht in chronologischer abfolge, sondern möglichst synchron.

Michel Foucaults arbeit "Überwachen und Strafen - Die Geburt des Gefängnisses" war in dieser hinsicht bahnbrechend und zugleich thematisch fokussiert auf etwas sehr handfestes, was er als die "mikrophysik der macht" bezeichnet: strafe, folter, gefängnis und überwachung, die herausbildung des medizinischen wissens und der humanwissenschaften, das kerkerwesen und die

Fredric R. Jameson (* 1934 in Cleveland, Ohio) ist ein US-amerikanischer politischer Marxist, Literaturkritiker und -theoretiker. Er ist der William A. Lane Professor an der Duke University. Jameson studierte in München, Berlin und an der Yale University. Er promovierte bei Erich Auerbach über Jean-Paul Sartre.

Jamesons Neo-Marxismus, mit der Betonung auf soziale und historische Totalität, ist stark beeinflusst von der Immanenten Kritik Hegels sowie von den Arbeiten von Georg Lukács, Ernst Bloch, Theodor Adorno, Walter Benjamin, Herbert Marcuse, Sartre und insbesondere Louis Althusser in den marxistischen politischen und literarischen Gedanken. Er ist sehr bekannt als Theoretiker der Postmoderne, als eine Beschreibung der Bedingungen am Ende des 20. Jahrhunderts, obwohl er keineswegs ein "Post-Moderner" ist.
In den 50er-Jahren machte er in den USA den dort bislang unbekannten westlichen undogmatischen Marxismus bekannt und hatte somit Anteil an der Entwicklung der neuen Linken in den Vereinigten Staaten. Jamesons bekannteste Arbeiten sind "The Political Unconscious", "Postmodernism: The Cultural Logic of Late Capitalism", und "Marxism and Form". Er hat Bücher über Politik, Kultur und Literatur veröffentlicht.

Quelle: Wikipedia (auszug), stand: Juli 2011

soziale disziplin, die genealogie des modernen individuums, ebenso die vorstellung von dessen freiem willen und der würde des menschen, was auf nichts weniger hinausläuft als die "geburt" der seele.

Jean Baudrillard (geb. 27. Juli 1929 in Reims, gest. 6. März 2007 in Paris) war ein französischer Medientheoretiker, Philosoph und Soziologe, der als Professor an der Université de Paris-IX Dauphine lehrte.

Er war ein einflussreicher, aber auch umstrittener Vertreter des poststrukturalistischen Denkens. ... [Er] studierte Philosophie und Soziologie an der Universität Paris-Nanterre. 1968 promovierte er dort mit der von Henri Lefebvre betreuten Arbeit "Le Système des Objets" ("Das System der Dinge"). Im gleichen Jahr übernahm er einen Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Paris-Nanterre. Von 1966 bis 1970 unterrichtete Baudrillard (...) in Paris und erlebte dabei in Nanterre den Mai 68. (...) 1976 erschien sein Hauptwerk "Der symbolische Tausch und der Tod". Die dort entworfene Simulationstheorie entwickelte er in zahlreichen kleineren Schriften weiter – darunter die im angloamerikanischen Raum einflussreiche Textsammlung "Simulacra & Simulation" (1981).

"Der symbolische Tausch und der Tod" enthält auch eine erste systematische Fassung seiner Simulationstheorie.

Baudrillard unterscheidet drei Zeitalter des Zeichens bzw. "drei Ordnungen des Simulakrums": Nach dem Zeitalter der "Imitation" und demjenigen der "Produktion" leben wir heute im Zeitalter der "Simulation" – einem gesellschaftlichen Zustand, in dem Zeichen und Wirklichkeit zunehmend ununterscheidbar werden. Die Zeichen, so Baudrillard, haben sich von ihrem Bezeichneten gelöst und seien "referenzlos" geworden. Die Zeichencodes der modernen Städte, der Werbung und der Medien gäben nur noch vor, entschlüsselbare Botschaften zu sein. In Wahrheit dagegen seien sie reiner Selbstzweck, mit dem das Gesamtsystem der Gesellschaft aufrechterhalten wird, damit "jeder an seinem Platz bleibt". Die Zeichen "simulieren" eine künstliche Realität als Hyperrealität, anstatt eine wirkliche Welt abzubilden. (...) Die Entwicklung hin zur Simulation, die er auch als "strukturale Revolution des Werts" bezeichnet, spiele sich parallel zu den Zeichen der Massenmedien auch im Bereich der Ökonomie ab. Dort entspreche ihr die Verselbständigung der Konsumtion auf Kosten der Produktion oder die Verselbständigung des Tauschwerts auf Kosten des Gebrauchswerts. Baudrillard entwickelt somit, auch mit Bezug auf Ferdinand de Saussure und mit einer historisch-kritischen Analyse verschiedener Kulturstufen, eine Kritik der Marxschen ökonomischen Theorien von außerhalb der Ökonomie. (...)

JEAN BAUDRILLARD: DREI ESSENZIELLE VERÖFFENTLICHUNGEN

Anknüpfend an Marshall McLuhans Schlagwort "The medium is the message" ("Das Medium ist die Botschaft") betont Baudrillard gegen Hans Magnus Enzensberger und dessen Aufsatz "Baukasten zu einer Theorie der Medien" (1970) gerichtet, dass es unmöglich sei, Massenmedien kritisch zu verwenden. Baudrillard spricht in diesem Zusammenhang von einer medialen "Rede ohne Antwort", durch welche die eigene Tätigkeit der Konsumenten behindert würde.

Auszüge aus Wikipedia, stand: 20.03.2016

Foucault betont, dass all diese stränge komplementär zueinander sind, sie durchdringen und modifizieren sich. Sie bilden die vorder- und rückseite derselben münze.Hier liegt der grund, warum NUMMER 6 nach wie vor besteht, besticht und relevant ist. Das umso mehr in unseren tagen der - anführungszeichen - sozialen - anführungszeichen- netzwerke und techniken, kameraüberwachung, gesichtserkennung, datenbanksystemen. Das zwangssystem ist nicht verschwunden. Sein auftreten ist nur anders.

An dieser stelle setzt der diskurs über NUMMER 6 als postmodernes phänomen ein.

ÜBER MICHEL FOUCAULT
MEHR ÜBER FOUCAULT BEI WIKIPEDIA
M. KEITH BOOKER: DER POSTMODERNE PRISONER
KEVIN P. MAHONEY: DER ANARCHISCHE PRISONER
ZIAUDDINE SARDAR: DIE POSTMODERNE UND DAS ANDERE
CAROLINE FUCHS: REALITY AND SIMULATION
ALAN SHAPIRO: THE PRISONER ALS 'DIE GEISEL'...

 

 

THE PRISONER AS A DISCOURSE

Unlike familiar ways of accepting and appreciating THE PRISONER according to what its creator and many of the other personnel involved in the production of it thought and stated, historical artefacts in succession that can be read or viewed on-screen, thus, as far as the "physical" and factual side of approaching the series is concerned, the "metaphysical" discourse, as conducted by a mostly French structuralist school of thinking, questions and traces the origination or formation as well as the transformation of ideas and ideologies and also the application of them not chronologically but synchronously at different historical periods.

Among others Michel Foucault's work "Discipline And Punish - The Birth of the Prison" was groundbreaking in this respect while at the same time being thematically focussed on something very factual, what he calls the "microphysics of power": punishment, torture and the prison, surveillance, the development of the

Fredric R. Jameson (* 1934 in Cleveland, Ohio) is a US-american political Marxist theorist, and a literary critic. He is the William A. Lane professor with Duke University. Jameson took studies in Munich, Berlin and with Yale University. He was promoted by Erich Auerbach on Jean-Paul Sartre.

Jameson's neo-Marxism, with his emhasis on social and historicl totality has been heavily influenced by Hegel's concept of immenent critique as well as by the works of Georg Lukács, Ernst Bloch, Theodor Adorno, Walter Benjamin, Herbert Marcuse, Sartre and notably by Louis Althusser as for his marxist political and literary thinking. He is well known as a theorist of the postmodern, as constitutive for the conditions at the end of the 20th century, however, he is not a "post-modern" himself.
In the 1950s he introduced the western undogmatisc Marxism to the USA which, until then, had been virtually unknown. Thus his achievement is also the development of the new left in the United States. Among Jameson's most reknown works are "The Political Unconscious", "Postmodernism: The Cultural Logic of Late Capitalism", and "Marxism and Form". He has published books on politics, culture and literature.

Source: after Wikipedia (excerpt), July 2011

medical and human sciences, social discipline and - genealogy of the modern individual, the conception of free will and the dignity of the human individual. Meaning nothing less than the "birth" of his soul.

Jean Baudrillard (born July 27th 1929 in Reims, died March 6th 2007 in Paris) was a French media theorist, philosopher and a cultural theorist who worked as a professor at Université de Paris-IX Dauphine. He is best known for his analyses of media, contemporary culture, and technological communication, as well as his formulation of concepts such as simulation and hyperreality. He wrote about diverse subjects, including consumerism, gender relations, economics, social history, art, Western foreign policy, and popular culture. His work is frequently associated with postmodernism and specifically post-structuralism.

Baudrillard's published work emerged as part of a generation of French thinkers including: Gilles Deleuze, Jean-François Lyotard, Michel Foucault, Jacques Derrida, and Jacques Lacan who all shared an interest in semiotics. In common with many post-structuralists, his arguments consistently draw upon the notion that signification and meaning are both only understandable in terms of how particular words or "signs" interrelate. Baudrillard thought, as do many post-structuralists, that meaning is brought about through systems of signs working together. In fact, he viewed meaning as near enough self-referential: objects, images of objects, words and signs are situated in a web of meaning; one object's meaning is only understandable through its relation to the meaning of other objects; for instance, one thing's prestige relates to another's mundanity.

From this starting point Baudrillard theorized broadly about human society based upon this kind of self-referentiality. Baudrillard developed theories in which the excessive, fruitless search for total knowledge leads almost inevitably to a kind of delusion. In Baudrillard's view, the (human) subject may try to understand the (non-human) object, but because the object can only be understood according to what it signifies (and because the process of signification immediately involves a web of other signs from which it is distinguished) this never produces the desired results. The subject is, rather, seduced (in the original Latin sense, seducere, to lead away) by the object.

He argued therefore that, in final analysis, a complete understanding of the minutiae of human life is impossible, and when people are seduced into thinking otherwise they become drawn toward a "simulated" version of reality, or, to use one of his neologisms, a state of "hyperreality".

This is not to say that the world becomes unreal, but rather that the faster and more comprehensive societies begin to bring reality together into one supposedly coherent picture, the more insecure and unstable it looks and the more fearful societies become. Reality, in this sense, "dies out".

Accordingly, Baudrillard argued that the excess of signs and of meaning in late 20th century "global" society had caused (quite paradoxically) an effacement of reality. In this world neither liberal nor Marxist utopias are any longer believed in. We live, he argued, not in a "global village", to use Marshall McLuhan's phrase, but rather in a world that is ever more easily petrified by even the smallest event. Because the "global" world operates at the level of the exchange of signs and commodities, it becomes ever more blind to symbolic acts such as, for example, terrorism.

In Baudrillard's work the symbolic realm (which he develops a perspective on through the anthropological work of Marcel Mauss and Georges Bataille) is seen as quite distinct from that of signs and signification. Signs can be exchanged like commodities; symbols, on the other hand, operate quite differently: they are exchanged, like gifts, sometimes violently as a form of potlatch. Baudrillard, particularly in his later work, saw the "global" society as without this "symbolic" element, and therefore symbolically (if not militarily) defenseless against acts such as the Rushdie Fatwa or, indeed, the September 11 terrorist attacks against the United States and its military and economic establishment.

JEAN BAUDRILLARD: THREE QUINTESSENTIAL WORKS
(GERMAN EDITIONS)

Simulation, Baudrillard claims, is the current stage of the simulacrum: all is composed of references with no referents, a hyperreality. Progressing historically from the Renaissance, in which the dominant simulacrum was in the form of the counterfeit—mostly people or objects appearing to stand for a real referent (for instance, royalty, nobility, holiness, etc.) that does not exist, in other words, in the spirit of pretense, in dissimulating others that a person or a thing does not really "have it"—to the Industrial Revolution, in which the dominant simulacrum is the product, the series, which can be propagated on an endless production line; and finally to current times, in which the dominant simulacrum is the model, which by its nature already stands for endless reproducibility, and is itself already reproduced.

Excerpt from Wikipedia, retrieved October 2019

These threads, as Foucault puts it, are complementary, they merge and modify, they are the front and the flipside of the same medal.

Here's why THE PRISONER is still alive, intriguing and relevant. Even more in our days of - quotation marks - social - quotation marks - networks and engineering techniques, CCTV on many British public streets, face recognition, data retrieval systems. The system of coercion hasn't vanished, it has changed its appearance.

It is here where the discourse of THE PRISONER as a postmodern phenomenon sets in.

ON MICHEL FOUCAULT
MORE: MICHEL FOUCAULT ON Wikipedia (English language)

 

 

 


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