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GHOSTS OF THE
CIVIL DEAD
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Der Film
folgt keiner richtigen Story, sondern beobachtet beinahe dokumentarisch
und mit kühler Distanz das Leben einiger Gefangener. Der
Hochsicherheitstrakt eines Hochsicherheitsknastes ist (fast) der einzige
Schauplatz. "Als ob man in einen Stacheldraht fällt und nicht mehr raus kann", hat der Verleiher gesagt. Wahr oder nicht, es gibt kein Entrinnen - aus dem Hochsicherheitsknast nicht und nicht aus den Bildern/Geräuschen/Eindrücken dieses Films. Am Soundtrack beteiligt waren unter anderem die Einstürzenden Neubauten, was herauskam, ist musique concrete, die in die Knochen geht. Knast als Zelle des gesellschaftlichen Körpers, und der Krieg ist im Gange. In einer Schlußeinstellung wird mit einem Aha-Erlebnis deutlich, wie das gemeint ist. Nick Cave spielt einen manisch Verrückten, weil Humor, so Hillcoat, wichtig ist. "Denn in der Hölle muß es lustig sein, sonst wäre sie nicht zu ertragen." Arno Baumgärtel, Filmankündigung 1992 |
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