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FIGURES
IN A LANDSCAPE
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| filmtexte Übersicht | |
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Zwei männer, ein älterer (Robert Shaw) und ein jüngerer (Malcolm McDowell), sind auf der flucht vor polizei- oder streitkräften eines anonym bleibenden staates. Was sie verbrochen haben, wenn überhaupt, ob sie sträflinge sind, man erfährt es nicht. Sie flüchten durch eine bizarre und karge landschaft. Über und hinter ihnen die verfolger, die alle technischen mittel zur verfügung haben, vor allem einen hubschrauber. Die beiden haben anfangs ein großes handicap: Sie sind mit handschellen gefesselt. Im verlauf ihrer flucht entwickeln sie ein kompliziertes verhältnis gegenseitiger abhängigkeit, auch als sie die fesseln, auf kosten eines mordes, loswerden. Ihr ziel sind die berge, die staatsgrenze. Doch der hubschrauber spürt sie immer wieder auf. Sie haben nur eine chance, indem sie sich der "luftaufklärung" gegenüber unsichtbar machen, mit der landschaft eins werden. Endlich ist die grenze in greifbarer nähe. Die rettung? Dieser selten
gezeigte, sehr schöne wie gleichermaßen verschlossene film demonstriert
am präzisesten des zusammenspiel des militärisch-kriegerischen und des
filmischen prinzips. Sie müssen allen zivilisatorischen spuren aus dem weg gehen: straßen, gebäude. "Die visuell Verfolgenden müssen den Zwischenraum aufheben, den Abstand annullieren, erst mit ihren Transportmitteln, dann mit ihren Waffen. Die Ausrüstung der Fliehenden ist eigentlich ein Mittel weniger der Zerstörung als der Distanzierung... Ihr letzter Schutz ist die Kontinuität, die Natur in ihrer Gesamtheit." Paul Virilio vergisst nicht, darauf hinzuweisen, dass Francis Coppola in APOCALYPSE NOW auf diesen film zurückgegriffen hat. Der film stand unter keinem guten stern, war für Losey eine auftragsarbeit. Robert Shaw, der star des films, besorgte erhebliche skriptänderungen während der produktion und stritt sich mit McDowell. An der kamera stand Henri Alekan. Arno G. Baumgärtel, Filmankündigung, 1992
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